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		<title>Der Schwarze Ritter Kehrt Zurück</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 18:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DiePassionChris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Schwarze Ritter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich betrete den Vorlesungssaal durch den vorderen Eingang und lasse den  Blick durch die versammelte Studentenschaft schweifen. Wie so oft komme ich erst ganz knapp vor Vorlesungsbeginn an – sonst meist ganz knapp danach &#8211; und der Saal scheint schon voll zu sein. Meist gibt es aber noch einige freie Plätze in den Mitten der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=344&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="aligncenter size-full wp-image-345" title="Der Schwarze Ritter Kehrt Zurück" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2009/02/img_4192.jpg?w=455&#038;h=192" alt="Der Schwarze Ritter Kehrt Zurück" width="455" height="192" /></p>
<p>Ich betrete den Vorlesungssaal durch den vorderen Eingang und lasse den  Blick durch die versammelte Studentenschaft schweifen. Wie so oft komme ich erst ganz knapp vor Vorlesungsbeginn an – sonst meist ganz knapp danach &#8211; und der Saal scheint schon voll zu sein. Meist gibt es aber noch einige freie Plätze in den Mitten der Sitzreihen, versperrt durch bloß eine Handvoll Studenten, sesshaft an den Rändern der Reihen. Die ersten beginnen schon, es sich auf dem Boden und den Fensterbänken gemütlich zu machen. Ich lasse meinen Blick also schweifen, denn ich will einen <em>richtigen</em> Sitzplatz. Dabei fällt mir mal wieder auf, wie viele Frauen doch hier eigentlich sind. Philosophie ist schon was anderes als Physik. Gewiss sind keine Supermodels im Raum, aber ein paar hübsche Kommilitoninnen hab ich schon. „Dort!“, schießt es mir knapp durch den Kopf. Mittig in der vierten Reihe von Vorne sind noch einige Plätze frei. Bloß versperrt vom diesem alten Mann, der da immer sitzt, und einem weiteren gleichaltrigen Kommilitonen. Zielstrebig gehe ich zur Fensterseite des Raums und bitte die beiden, mich durchzulassen. Der alte steht auf und der junge rückt sogar gleich durch. Gut! So macht er&#8217;s den anderen Nachzüglern weniger schwer und ich tu&#8217;s ihm daher gleich. Ich ziehe meinen Mantel aus und lege ihn auf den Platz zu meiner Linken. Meinen Rucksack verstaue ich unterm Sitz, ohne etwas rauszuholen, denn Mitschreiben ist hier nicht notwendig. Aufmerksames Zuhören genügt. Professor Langdon – so heißt er nicht wirklich, ich nenne ihn innerlich nur so, da er irgendwie Tom Hanks in <em>The Da Vinci Code</em> ähnelt – verteilt vor jeder Vorlesung sein Skript.</p>
<p>Ich nehme kurz meine Brille ab und lege mein Gesicht in meine Hände um meine brennenden Augen zu massieren. Ich bin müde, denn Gestern war&#8217;s ein langer Abend im <a title="Sage Club" href="http://www.sage-club.de/evecms/index.php"><em>Sage</em></a>.  Dort war ich mit Sandra, Daniel und der anderen Sandra verabredet. Als ich ankam, waren die drei schon etwa eine Stunde vor Ort und mit einer Gruppe Abiturientinnen ins Gespräch gekommen. Der einen davon stellte ich mich beim Begrüßen meiner Freunde vor. Aber sie war zu jung, um von besonderem Interesse zu sein. Den restlichen Abend über schenkte ich den anderen Clubgästen wenig Beachtung, denn ich genoss es, unter meinen Freunden zu sein und mit Sandra zu schäkern.</p>
<p>Das brennende Gefühl in meinen Augen legt sich etwas und ich setze mir wieder meine Brille auf. Und dann trifft es mich wie ein Schlag. PAU &#8211; mitten ins Selbstvertrauen. Mein Ego geht zu Boden.<em> Sie</em> ist groß und schlank und kommt meine Sitzreihe entlang auf mich zu. Die Raumzeit selbst muss einen kleinen Aussetzer haben, denn alles scheint so verlangsamt, dass ich die Flügelschläge eines eiligen Kolibris zählen könnte. Also sie hat schulterlanges Haar, mittelgroße Brüste, die sich sexy unter ihrem roten Top abzeichnen, und setzt sich auf einen Platz zu meiner Linken. Sie ist die Art Frau, die es versteht dich allein durch ihre Ausstrahlung wehrlos zu machen. Ich fange an mein Selbstvertrauen auszuzählen: <strong><em>EINS</em></strong>&#8230;<strong><em>ZWEI</em></strong>&#8230; Ihr Gesicht scheint makellos glatt und sie hat große Augen &#8230;<strong><em>DREI</em></strong>&#8230; Sie sind so strahlend weiß, &#8230;<strong><em>VIER</em></strong>&#8230; dass man damit einen kleinen Raum beleuchten könnte. &#8230;<strong><em>FÜNF </em></strong>– <em>es öffnet die Augen</em>&#8230; Ihr Makeup ist dezent und betont geschickt ihre Vorzüge. &#8230;<strong><em>SECHS </em></strong>– <em>es bewegt sich</em>&#8230; Kurzum: Sie scheint eine großartige Frau zu sein. &#8230;<em><strong>SIEBEN </strong>– es versucht sich aufzurappeln</em> &#8230;<em><strong>ACHT</strong>&#8230;<strong>NEUN </strong>– es steht tatsächlich noch auf</em>. Aber es reicht trotzdem. Ich gönne es mir noch eine zehntel Sekunde lang, sie anzuschauen. Dann wende ich mich ab. Noch einmal denke ich an gestern Abend zurück, wie Sandra meinte, dass ich mich in den letzten sechs Monaten verändert hätte. Ich sei selbstbewusster geworden. Das ist wahr. Auch bin ich stärker geworden, wie Sandra eingestehen musste, als ich sie unvermittelt hoch hob. Ich habe hart trainiert. Und ich bin noch lang nicht am Ende.</p>
<p>Professor Langdon betritt den Saal. Die Vorlesung beginnt.</p>
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		<item>
		<title>Ein Grund, aber kein Hindernis</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 19:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Love]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was bisher geschah &#8230;
Manchmal scheint ein Mädchen [...] seltsam interessant zu sein &#8230; sie fuhr mit ihrem Fahrrad an uns vorbei [...] doch sie fuhr nicht schnell genug &#8230; zwei postpubbertierende Spinner [...] laufen nachts einem unschuldigen Mädchen [...] hinterher &#8230; wie hätte es anders sein können, dass sie bereits einen Freund hat &#8230; sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=328&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-337 aligncenter" title="kino3" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2009/01/kino3.gif?w=455&#038;h=108" alt="kino3" width="455" height="108" /></p>
<p style="text-align:center;">Was bisher geschah &#8230;</p>
<p style="text-align:left;"><em>Manchmal scheint ein Mädchen [...] seltsam interessant zu sein &#8230; sie fuhr mit ihrem Fahrrad an uns vorbei [...] doch sie fuhr nicht schnell genug &#8230; zwei postpubbertierende Spinner [...] laufen nachts einem unschuldigen Mädchen [...] hinterher &#8230; wie hätte es anders sein können, dass sie bereits einen Freund hat &#8230; sie war einem Treffen nicht gerade abgeneigt &#8230; doch was macht der größte Vollidiot auf diesem Planeten &#8230; er sieht zu, wie die Schöne in der Dunkelheit der Nacht verschwindet &#8230;</em></p>
<p style="text-align:center;">Und nun die Fortsetzung &#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Noch am gleichen Abend verdammte ich mich für die verpasste Gelegenheit. Ich hatte ein Treffen mit ihr bereits sicher und schmiss das einfach weg! Vielleicht aber konnte ich diesen Fehler rückgängig machen; ihn aus dem Universum radieren. Also überlegte ich erstmal, was ich alles über sie wusste. Im folgenden eine ausführliche, allumfassende Liste sämtlicher Informationen, die mir dabei helfen konnten, sie wiederzusehen:</p>
<p style="text-align:left;">1. —</p>
<p style="text-align:left;">Nagut, das ist nicht ganz wahr. <em>Einen</em> Hinweis gab es: Sie ging vermutlich gern in die Cinemathek! Und womöglich würde sie auch beim nächsten Mal wieder dort sein. Besser als nichts, dachte ich und saß eine Woche später zusammen mit Wrong auf einer Bank, von der aus wir den gesamten Eingangsbereich des Kinos im Blick hatten. Sie konnte uns gar nicht entkommen &#8211; vorrausgesetzt die Rechnung ging auf und sie würde da sein.</p>
<p style="text-align:left;">Und das war sie.</p>
<p style="text-align:left;">Nachdem die Vorstellung zuende war und die Leute nach draußen stürmten, sah ich sie mit männlicher (!) Begleitung vor dem Kino stehen (Flashback: <em>… es stellte sich heraus, dass sie bereits einen Freund hat &#8230;</em>). Ich musste schnell handeln, wenn ich sie nicht wieder verlieren wollte. Also ging ich auf sie zu und sprach sie an. Ich heuchelte Interesse an einem rein freundschaftlichen Treffen und verleugnete damit die Wahrheit meiner Existenz. Egal. Denn sie sagte »ja«. Mal wieder. »Lass uns irgendwo ein Bierchen trinken gehen.«, schlug sie vor und führte mir den ersten großen Unterschied zwischen uns vor Augen. Es sollte nicht der letzte sein &#8230;<br />
Also ließ sie ihren Freund stehen und zog mit mir los! (Objektiv gesehen, finde ich, dass ihr Freund mir eins in die Fresse hätte geben sollen.) In einem Strandcafé zog ich mir nach anfänglichem Kennenlerngewäsch Anekdoten über ihr Jurastudium und ihre Vorliebe für Salsatänze in Chile rein, während ich versuchte, nicht an ihre gebärfreudige Hüfte zu denken. Immer mehr Details ließen mich in ihr einen Menschen erkennen, der nicht das geringste mit mir gemeinsam hatte. Aber sie sah nunmal toll aus und so lauschte ich weiter ihren Phrasen über ihr Leben mit ihrem Freund, ihrem Studium und ihren bescheuerten Salsatänzen &#8230; Dummerweise trug ich in der immer kälter werdenden Nacht nur ein T-Shirt und so sank meine Körpertemperatur allmählich auf ein kritisches Niveau. Das Zittern unterdrückte ich circa zwei Stunden lang, ehe das &#8222;freundschaftliche Treffen&#8220; beendet war. Ich schlug ihr vor, dass wir uns demnächst gemeinsam einen Film in der Cinemathek anschauen könnten, beging aber einen klassischen und fatalen Fehler: Anstatt mir ihre Telefonnummer geben zu lassen, gab ich ihr die meine. Dass ich nie wieder was von ihr hörte, sollte niemanden verwundern &#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Ach ja &#8230; fast hätte ich&#8217;s vergessen: Zu dieser Zeit fuhren keine Züge mehr und ich musste mitten in der Nacht zwanzig Kilometer durch den Wald laufen, um nach Hause zu kommen.  Hatte ich erwähnt, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits seit Stunden fror? Egal.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:xx-small;">[MIRAGE TWO]</span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein Einakter über den Liebeskummer</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 23:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. Wrong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mädchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Handlungsort ist mein kleines WG-Zimmer in der Ravensberger Straße. Der Gemütsverfassung des Hauptprotagonisten – mir – entsprechend, ist das Zimmer unaufgeräumt: Das Bett ist nicht gemacht, eine kalte Wärmflasche liegt unter einem Kissen, das nur noch zu Hälfte im Kissenbezug steckt, und die Schalosien sind die meiste Zeit des Tages heruntergelassen. Auf dem Schreibtisch stapeln [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=311&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-315 aligncenter" title="einakter-bild-verflirtet1" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2009/01/einakter-bild-verflirtet1.jpg?w=455&#038;h=109" alt="einakter-bild-verflirtet1" width="455" height="109" /></p>
<p><em>Handlungsort ist mein kleines WG-Zimmer in der Ravensberger Straße. Der Gemütsverfassung des Hauptprotagonisten – mir – entsprechend, ist das Zimmer unaufgeräumt: Das Bett ist nicht gemacht, eine kalte Wärmflasche liegt unter einem Kissen, das nur noch zu Hälfte im Kissenbezug steckt, und die Schalosien sind die meiste Zeit des Tages heruntergelassen. Auf dem Schreibtisch stapeln sich Zettel, die eingeordnet werden müssen (es aber nicht werden) sowie Bonbon- und Schokoriegelverpackungen die dem Müll zugeführt werden sollten (es aber ebenfalls nicht werden). Aus den Lautsprechern des Notebooks dröhnt eine konstante Melange aus melancholischem New Wave und wortloser Elektronik, die ich zumeist ebenfalls als kalt und traurig empfinde.</em></p>
<p><em>Vor dem Rechner sitze ich – noch immer in meiner Schlafkleidung habe ich mir die Bettdecke um die Beine gewickelt. Die Haare sind ungewaschen und hinter die Ohren geklemmt. Ich glaube, meine Zähne habe ich heute noch nicht geputzt.</em></p>
<p><em>Zum Verständnis sollte man vielleicht wissen, das sie und ich vor genau einer Woche beschlossen haben, uns vorerst weder zu sehen noch zu schreiben – weil aus dieser Sache zwischen uns nichts werden konnte und wir beide eigentlich nur noch traurig waren. Die Worte »Ich komme damit nicht klar« würden nicht im Mindesten zum Ausdruck bringen, wie wenig ich mit meinen Gefühlen umzugehen weiß.</em></p>
<p><em>Gedankenverloren klicke ich also gerade zum wohl hundertsten Mal hintereinander auf den Empfangen-Button in </em>Outlook Express<em>. Natürlich schreibt sie nicht. Mittlerweile bin ich soweit, dass mich sogar Spam-Mails ein wenig aufheitern.</em></p>
<p><em>Plötzlich höre ich, wie sich die Wohnungstür öffnet. Einen Augenblick später betritt eine fremde Person mein Zimmer und setzt sich auf den Sessel hinter mir. Fassungslos stehe ich auf – wobei die Decke herunterrutscht und einen peinlichen Blick auf meine Unterhose gewährt – und starre den Fremden an. Erstaunt stelle ich fest, dass er genauso aussieht wie ich …</em></p>
<p><strong>Ich: </strong>Was … ? Wer bist du?<br />
<strong>Er:</strong> Wer ich bin? Ich bin du – nur aus der Zukunft. Aus der fünf Monate entfernten Zukunft, um genau zu sein.<br />
<strong>Ich: </strong>Wie? Ich?<br />
<strong>Er:</strong> Ja, ich bin du! <em>Die Augen verdrehend meint er dann zu sich selbst:</em> Ich kann mich nicht erinnern, damals ein Hörproblem gehabt zu haben.<br />
<strong> Ich:</strong> Aber wie soll das möglich sein? Wie bist du hier reingekommen?<br />
<strong> Er:</strong> Wie ich hier reingekommen bin? Wie wohl? Durch die Tür natürlich. Schon vergessen – ich wohne hier. Das wird sich auch in den nächsten fünf Monaten nicht ändern.<br />
<strong> Ich:</strong> Ja, aber wie kommst du hierher?<br />
<strong> Er:</strong> In einer Zeitmaschine eingebaut in einen DeLorean, was dachtest du?<br />
<strong> Ich:</strong> Ehrlich!?<br />
<strong> Er:</strong> Scheiße, war ich denn echt dermaßen humorlos vor fünf Monaten? Nein, natürlich <em>nicht</em>. Einfach in einer Zeitmaschine eben.<br />
<strong> Ich:</strong> Wow, das ist ja unglaublich! Wie funktioniert die?<br />
<strong> Er: </strong>Wie die funktioniert? Grundsätzlich basiert die Technik auf die kurzfristige Verschiebung der Koaxialkonstante des Raum-/Zeitgefüges. Dies geschieht im Grunde durch die subchronotone Differenzialdiffusion des dimensionalen Neutrinostromes …<br />
<strong> Ich:</strong> Unglaublich! Das klingt fast, als hättest du es dir eben gerade ausgedacht!<br />
<strong> Er:</strong> Herrgott, natürlich <em>habe</em> ich mir das eben gerade nur ausgedacht! Woher verflucht soll ich wissen, wie das funktioniert? Ich wette, du kannst mir nichtmal erklären, was im Inneren deines Notebooks vorgeht. Und außerdem bin ich nicht hier, um über Zeitreisen zu philosophieren.<br />
<strong> Ich:</strong> Weshalb bist du denn hier? Um mir auf den Sack zu gehen, oder was?<br />
<strong> Er:</strong> Ich bin hier, um dich davon abzuhalten, die ganze Zeit scheiße drauf zu sein wegen diesem Mädchen. Du solltest wissen, dass du in nur fünf Monaten schon wieder total glücklich sein wirst. Du hast sie dann vergessen und hast sogar eine neue Freundin! Und die ist echt toll, glaub mir.<br />
<strong> Ich:</strong> Ehrlich? Und deswegen kommst du her? Warum gehst du dir nicht unsere Geburt angucken oder sowas? Meine Fresse, ich bin schon traurig genug; da muss ich mir nicht noch reinziehen, wie glücklich andere mit ihrer tollen Freundin sind.<br />
<strong> Er:</strong> Andere? Aber ich <em>bin</em> doch du! Nur aus der Zukunft eben. Scheiße, da will man nur mal helfen …<br />
<strong> Ich:</strong> Helfen? Indem du mir erzählst, wie glücklich du bist? Verflucht, warum sagst du mir nicht einfach, wie ich unsere Freundin <em>jetzt</em> schon kennenlernen kann? <em>Das</em> wäre doch mal eine Hilfe.<br />
<strong> Er: </strong>Ich weiß nicht … Ich hätte Angst, dass du es versaust.<br />
<strong> Ich:</strong> Dass ich es versaue? Aber ich bin doch du! Wie kann ich es da versauen?<br />
<strong> Er:</strong> Keine Ahnung. Es ist einfach die Art, wie du gerade drauf bist. Guck dich doch mal an! Du hängst nur noch vor dem Rechner; bekommst gar nichts mehr hin. Und was soll das da auf deinem Desktop? Ist das nicht das Bild, das du damals für sie gemacht hast; um sie zu beeindrucken? Ist es nicht an der Zeit, das mal zu entfernen? Oder guck dir mal den Boden an: Was soll der Quatsch mit den ganzen Pfefferminzschokoladenpapierchen, die hier verstreut sind? Bloß weil sie die damals da hingeschmissen hat. Du musst aufhören, an ihr festzuhalten. Du solltest wissen, wie schwachsinnig das wirkt, Alter!<br />
<strong> Ich:</strong> Also bist du nur hier, um mich anzuwichsen, oder was?<br />
<strong> Er:</strong> Ich weiß nicht; du bist einfach total armselig geworden. Was machst du da eigentlich? <em>Er zeigt auf das Notebook.</em> Sie wird dir eh nicht schreiben, glaub mir.<br />
<strong> Ich:</strong> Woher willst du das wissen?<br />
<strong> Er:</strong> Schon vergessen, wo ich herkomme?<br />
<strong> Ich:</strong> Ja, ist ja okay, Mister Ich-komme-aus-der-Zukunft. Du bist ja repetiver als ein Song von Autechre. Sag mal, warum hast du mich nicht vor zwei Monaten besucht und mich davon abgehalten, überhaupt mit ihr in Kontakt zu treten? <em>Damit</em> hättest du mir so einiges an Leid erspart.<br />
<strong> Er:</strong> Was meinst du, wo ich gerade herkomme? Der Wichser von damals hat mir überhaupt nicht erst zugehört! Er war nicht davon abzubringen, sie kennenlernen zu wollen. Ich hab’s wirklich versucht, glaube mir. Also bin ich hierher gekommen.<br />
<strong> Ich:</strong> Aber warum gerade hierher? Warum dieser Tag?<br />
<strong> Er:</strong> Es war wichtig, einen Tag zu finden, an dem du allein bist und keine besonderen Ereignisse uns stören könnten. Wie du dir vorstellen kannst, war es nicht sonderlich schwer, so einen Tag zu finden.<br />
<strong> Ich:</strong> Wirklich charmant, danke. Wenn alles so toll sein wird in meiner Zukunft, warum kommst du dann überhaupt her? Lass mich doch einfach leiden. Vielleicht <em>will</em> ich das ja.<br />
<strong> Er:</strong> Ich glaube, du hast vergessen, wen du hier vor dir hast. Ich weiß, dass du nicht mehr an sie denken möchtest. Ich will einfach, dass du nicht mehr so scheiße drauf bist. Geh raus! Mach was! <em>Er deutet erneut auf das Notebook.</em> Oder da, schreibe doch mal dieser Hanna aus der FH. Vielleicht wird das ja was …<br />
<strong> Ich:</strong> Willst du damit andeuten, Hanna wäre die Freundin, die ich in fünf Monaten habe?<br />
<strong> Er: </strong><em>Er schlägt die Hände vor das Gesicht. </em>Meine Fresse …<br />
<strong> Ich: </strong>Oder halt! Warum solltest du mir dann sagen, dass ich ihr schreiben soll? Wenn du wirklich solche Angst hast, dass ich deine Beziehung schon während der Entstehung kaputt machen könnte. Also wird sie sicherlich <em>nicht</em> die Freundin meiner Zukunft.<br />
<strong> Er:</strong> Äh …<br />
<strong> Ich:</strong> Aber Moment! Warum sagst du mir dann, dass ich ihr schreiben soll, wenn du nicht denkst, dass es mir dadurch besser geht? Vielleicht ist sie <em>doch</em> meine nächste Freundin? Scheiße, ich seh’ nicht mehr durch … Das ist wie in diesen <em>Star Trek</em>-Folgen. Außerdem <em>will</em> ich Hanna gar nicht schreiben. Bloß, weil sie irgendwie süß ist? Sie ist aber eben nicht <em>sie</em>.<br />
<strong> Er:</strong> Okay, vielleicht lassen wir das besser. Ich sehe, dass das nichts bringt. Es gibt übrigens noch einen weiteren Grund, warum ich dich gerade heute besuche.<br />
<strong> Ich:</strong> <em>Desinteressiert schniefe ich.</em> Und der wäre?<br />
<strong> Er: </strong>Ich kann mich noch sehr genau erinnern, dass du heute mal wieder mit dem Gedanken spielst, ihr etwas zu schreiben. Ich bin gekommen, um dich davon abzuhalten.<br />
<strong> Ich:</strong> Aber warum willst du das tun? Ich will ihr doch nur schreiben, wie sehr ich sie vermisse und …<br />
<strong> Er:</strong> … und wie scheiße du drauf bist. Ja, schon klar. Und natürlich erwartest du <em>keinerlei </em>Antwort. Du willst ihr einfach nur schreiben …<br />
<strong> Ich:</strong> Ja, okay. Vielleicht erwarte ich schon irgendwie eine Antwort von ihr, du hast Recht. Also schreibe ich ihr nicht. Zufrieden?</p>
<p><em>In diesem Moment öffnet sich erneut die Wohnungstür und jemand stürmt hinein. Ich und ich starren erschrocken zur Zimmertür und blicken auf die schnaufende Person, die wütend im Türrahmen steht. Wie könnte es anders sein: Natürlich ist es eine weitere Version meiner selbst …</em></p>
<p><strong>Er Nummer Zwei:</strong> Höre nicht auf ihn! <em>Er zeigt auf mein zukünftiges Ich.</em><br />
<strong> Ich:</strong> Und wer bist <em>du</em> jetzt? Der Geist der vergangenen Weihnacht?<br />
<strong> Er Nummer Zwei:</strong> Nein. Ich bin du – aus der zehn Monate entfernten Zukunft. Und ich bin gekommen, um dir zu sagen, dass du ihr schreiben musst. Los, schreibe ihr!<br />
<strong> Er:</strong> Nein, tu das nicht! Sie wird sowieso nicht antworten.<br />
<strong> Er Nummer Zwei:</strong> Woher willst <em>du</em> das wissen? Bloß weil sie das innerhalb der nächsten fünf Monate nicht tun wird? Ich sage, schreib ihr!<br />
<strong> Ich:</strong> Okay, Jungs, diskutiert ihr das aus. Ich wende mich anderem zu.</p>
<p><em>Während die beiden ungestört weiterstreiten, ob ich ihr nun schreiben solle oder nicht, drehe ich mich mit meinem Schreibtischstuhl an den Rechner und beginne einen Artikel für den Verflirtet-Blog über dieses merkwürdige Erlebnis zu schreiben. Mein erster Satz sieht folgendermaßen aus: </em>Handlungsort ist mein kleines WG-Zimmer in der Ravensberger Straße. …</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verflirtet.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verflirtet.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verflirtet.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verflirtet.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verflirtet.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verflirtet.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verflirtet.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verflirtet.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verflirtet.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verflirtet.wordpress.com/311/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=311&subd=verflirtet&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Mr. Wrong</media:title>
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		<title>Das Kino-Mädchen</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 21:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Love]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8222;Cinemathek&#8220; bezeichnet eine Reihe ausgewählter anspruchsvoller Filme im Kino der Oderstadt Frankfurt. Naja, zumindest anspruchsvoller als das, was man unter dem Begriff &#8222;Popcornkino&#8220; versteht. Ich persönlich verbinde seit einiger Zeit &#8222;Cinemathek&#8220; mit anspruchsvollen Filmen aber auch anspruchsvollen Mädchen. Zu meiner Begriffsdefinition jenes Wortes gesellen sich außerdem die Eigenschaften &#8222;attraktiv&#8220;, &#8222;brünett&#8220; und &#8222;natürlich&#8220;. Ich weiß gar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=304&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-305 aligncenter" title="kino" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/12/header_kinoi.jpg?w=455&#038;h=109" alt="kino" width="455" height="109" /></p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Cinemathek&#8220; bezeichnet eine Reihe ausgewählter anspruchsvoller Filme im Kino der Oderstadt Frankfurt. Naja, zumindest anspruchsvoller als das, was man unter dem Begriff &#8222;Popcornkino&#8220; versteht. Ich persönlich verbinde seit einiger Zeit &#8222;Cinemathek&#8220; mit anspruchsvollen Filmen aber auch anspruchsvollen Mädchen. Zu meiner Begriffsdefinition jenes Wortes gesellen sich außerdem die Eigenschaften &#8222;attraktiv&#8220;, &#8222;brünett&#8220; und &#8222;natürlich&#8220;. Ich weiß gar nicht mehr, welchen Film ich da gesehen habe, aber ich weiß, dass ich ihn mit Mr. Wrong gesehen habe. Naja, ein schönes Mädchen zu erblicken passiert sicher nicht so selten, wie irgendwo Plutonium zu entdecken. Aber manchmal scheint ein Mädchen irgendwie .. na sagen wir &#8230; seltsam interessant zu sein. Ein Satz, der wager nicht sein könnte, ich weiß. Soll das jeder so interpretieren, wie er will. Zumindest hat man zwei Möglichkeiten. Entweder anschauen und losgehen. Oder ansprechen und mit ihr zusammen losgehen. Ich wählte Option #1. Schade.</p>
<p>Wrong durch die kalte, schwarze Nacht bis nach Hause zu begleiten hatte ja auch was. Man spekulierte, wie es wohl in alternativen Universen aussah. In Universen, wo ich mit der Schönen ins Gespräch gekommen wäre; anstelle von Wrong <em>sie</em> nach Hause begleitet hätte. Stattdessen &#8230; ach was. Vom Stattdessen zu schwafeln, interessiert keine Sau. Viel interessanter ist, wie die Geschichte weitergeht: Auf unserem Nachhauseweg fuhr sie mit ihrem Fahrrad an uns vorbei. Das war vielleicht kein großer Zufall, so klein wie diese Stadt ist, aber zumindest war es ein Zufall. Diesen Zufall auszunutzen fällt einem natürlich nicht innerhalb einer halben Sekunde ein, die sie an einem vorbeifährt. Doch sie fuhr nicht schnell genug, um die Flinte schon ins Korn zu werfen. An dieser Stelle entschuldige ich mich für dieses alberne Sprichwort, doch es passt einfach zu gut. Was machen also zwei postpubbertierende Spinner, die Unmengen von Star Trek Fanartikeln bei sich zuhause haben? Richtig. Sie laufen nachts einem unschuldigen Mädchen eiligen Schrittes hinterher. Nur peinlich oder schon krank? Urteilt selbst.</p>
<p>Wie es nunmal so ist, ist man mit einem Fahrrad ungemein schneller als zu Fuß. Wrong und ich waren am Ende. Eigentlich war ich froh, am Ende zu sein. Ich heuchelte damit Machtlosigkeit; ich war also nicht mehr im Stande, die Schöne einzuholen und zu überfall.. äh .. anzusprechen. Ich <em>musste</em> aufgeben. Tja. Halb enttäuscht, halb froh über das Ende dieser buchstäblichen &#8222;Jagd&#8220; (Oh mein Gott!), musste ich zusehen, wie Wrong nicht so sehr am Ende war wie ich. Er schaffte es tatsächlich, sie zum Anhalten zu bewegen! Und so verdankte ich ihm ein Gespräch, in dessen Verlauf sich herrausstellen sollte, dass sie bereits &#8230; na? Man ahnt es schon, oder? &#8230; dass sie bereits einen Freund hat. Wie hätte es anders sein können &#8230; Zu meiner Verwunderung war sie einem Treffen nicht gerade abgeneigt. Zwar nur freundschaftlich, aber immerhin ein Treffen. Doch was macht der größte Vollidiot auf diesem Planeten? Was macht der größte Trottel, den man sich vorstellen kann? Genau: Er sagt ihr, dass das keine so gute Idee wäre! Er spielt den heiligen Moralapostel und lehnt ab. Und dann sieht er zu, wie die Schöne in der Dunkelheit der Nacht verschwindet. Menschen, die so dumm sind, sollten nicht weiterleben dürfen! Das ist ein Zitat. Und ich kann noch jemanden zitieren. Eine Person, die ich damals leider noch nicht kannte und die sagte: &#8222;Ein Grund, aber kein Hindernis.&#8220;</p>
<p>Ich musste sie unbedingt wieder sehen. Und das tat ich auch. Unter welch waghalsigen Umständen, das erfahrt Ihr im nächsten Jahr &#8230;</p>
<p style="text-align:center;"><em>to be continued</em></p>
<p><span style="font-size:xx-small;">[MIRAGE TWO]</span></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verflirtet.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verflirtet.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verflirtet.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verflirtet.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verflirtet.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verflirtet.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verflirtet.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verflirtet.wordpress.com/304/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verflirtet.wordpress.com/304/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verflirtet.wordpress.com/304/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=304&subd=verflirtet&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wieder da!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 01:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chris]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Love]]></category>
		<category><![CDATA[Verflirtet]]></category>

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Am 30. März  2007 rief DiePassionChris den Blog ins Leben, der das Leben so vieler Menschen bis heute beeinflussen sollte. Frauen wurden vor den wahren Absichten der Männer gewarnt und Männer auf die Unberechenbarkeiten der Frauen vorbereitet. Die kostbarsten Triumphe und zerschmetternsten Niederlagen des Autorentrios sollten von nun an in der Öffentlichkeit gelesen und diskutiert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=289&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-288 aligncenter" title="header_chris1" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/11/header_chris1.jpg?w=455&#038;h=109" alt="header_chris1" width="455" height="109" /></p>
<p>Am 30. März  2007 rief DiePassionChris den Blog ins Leben, der das Leben so vieler Menschen bis heute beeinflussen sollte. Frauen wurden vor den wahren Absichten der Männer gewarnt und Männer auf die Unberechenbarkeiten der Frauen vorbereitet. Die kostbarsten Triumphe und zerschmetternsten Niederlagen des Autorentrios sollten von nun an in der Öffentlichkeit gelesen und diskutiert werden. In den Schilderungen ihres Singledaseins nahmen sie sich selbst auf die Schippe, kamen aber auch zu wichtigen Erkenntnissen. Ihre Geschichten und Erfahrungen waren für viele Menschen richtungsweisend, als sie sich an der Schwelle zur totalen Niederlage befanden. Ob sie davor bewahrt oder mutwillig hineingestoßen wurden, sei dahingestellt.</p>
<p>Nach einem halben Jahr hatten sie den Zenit ihres Erfolgs jedoch schon überschritten. Als Doctor Love seine Berufung in einer Beziehung zu finden geglaubt hatte, legte er seine Autorenschaft nieder und stellte seine Beteiligung am Projekt Verflirtet ein. Ihno hingegen suchte sein Glück in einer anderen Stadt. Und so war für ihn das Projekt, das in gemeinsamen vier Wänden entstand, defakto erledigt. Die Autoren verstreuten sich in alle Winde, die noch nie regelmäßigen Beiträge wurden noch rarer und die Leserschaft schrank rapide. Auch die Verpflichtung von Mr. Wrong konnte das Tief nicht anhaltend überbrücken. So zog DiePassionChris seine Konsequenzen und verkündete der Öffentlichkeit am 01. Mai 2008 schließlich seinen Rücktritt und somit auch das Ende von Verflirtet. Petitionen verbliebener Fans blieben vergeblich. Die immer wiederkehrende Frage der Journalisten, ob er nicht doch noch einmal die Tastatur für einen neuen Beiträgen schwingen würde, kommentierte er nur mit einem »Das halte ich für maßlos unwahrscheinlich.« Zum öffentlichen Eklat kam es dann, als man DiePassionChris vor laufender Kamera diese Frage einmal zu viel stellte. »Die Sonne scheint. Ich geh jetzt raus.«, verließ DiePassionChris das Gespräch und ließ den Interviewer sitzen.</p>
<p>Monate vergingen und niemand glaubte mehr an ein Lebenszeichen des einst so ruhmreichen Blogs. Im August 2008 geschah dann das, woran niemand mehr zu glauben wagte: Doctor Love meldete sich plötzlich zurück. Ohne Ankündigung gab es wieder neue Beiträge, die genau dort anknüpften, wo er ein Jahr zuvor aufgehört hatte. Das veraltet schienende Konzept von Verflirtet war auf einmal wieder aktuell und wurde kombiniert mit einem neuen, frischen Look. Doch die Euphorie wurde wieder gebremst, denn der Blick auf die Einschaltquoten erinnerte nicht gerade an alte Zeiten. Es musste noch etwas geschehen. Irgendetwas fehlte dem Blog. Irgend<em>jemand</em> fehlte dem Blog.</p>
<p>Berlin. Mitten in der Nacht klingelte in das Telefon. DiePassionChris nahm den Hörer ab. Ein aufgeregter Doctor Love erzählte ihm von einer Vision, die der Menschheit den Atem verschlagen sollte. Nach anfänglicher Skepsis ließ sich DiePassionChris die Sache nocheinmal durch den Kopf gehen. Im November 2008 reiste er für ein paar Tage nach Bielefeld, der Wahlheimat Doctor Loves, um mit ihm die Situation persönlich zu erörtern. Was genau in jenen Tagen zwischen den beiden besprochen wurde, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall aber können die Fans endlich aufatmen:</p>
<p>DiePassionChris kehrt auf die Bühne des Schreibens zurück!</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verflirtet.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verflirtet.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verflirtet.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verflirtet.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verflirtet.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verflirtet.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verflirtet.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verflirtet.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verflirtet.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verflirtet.wordpress.com/289/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=289&subd=verflirtet&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Highlights Oktober &#8216;08</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 02:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Love]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf der Suche nach den passenden Worten, die mein derzeitiges Liebesleben angemessen beschreiben könnten, stieß ich plötzlich auf obiges Bild und erkannte, dass eine simple Darstellung manchmal mehr sagen kann, als tausend Worte. Anstatt also ausufernd über meinen verkorksten Oktober zu resümieren, möchte ich diesen in folgender Grafik veranschaulichen:

       [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=277&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-278 aligncenter" title="mein_liebesleben5" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/mein_liebesleben5.jpg?w=455&#038;h=109" alt="" width="455" height="109" /></p>
<p style="text-align:left;">Auf der Suche nach den passenden Worten, die mein derzeitiges Liebesleben angemessen beschreiben könnten, stieß ich plötzlich auf obiges Bild und erkannte, dass eine simple Darstellung manchmal mehr sagen kann, als tausend Worte. Anstatt also ausufernd über meinen verkorksten Oktober zu resümieren, möchte ich diesen in folgender Grafik veranschaulichen:</p>
<p style="text-align:left;"><img class="size-full wp-image-279 alignleft" title="Web" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/liebesleben.jpg?w=455&#038;h=415" alt="" width="455" height="415" /></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verflirtet.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verflirtet.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verflirtet.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verflirtet.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verflirtet.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verflirtet.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verflirtet.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verflirtet.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verflirtet.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verflirtet.wordpress.com/277/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=277&subd=verflirtet&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Schlacht vom Frankfurter Tor</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Love]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sebastian und ich stehen vorm Huxley&#8217;s in Neukölln und warten auf den Einlass zum Fanta-Vier-Konzert. Was wir noch nicht ahnen, ist, dass es eines der besten Auftritte werden wird, die wir je gesehen haben werden. Und jetzt – drei Jahre später – kann ich das immernoch behaupten. Aber das soll nicht Thema dieses Posts sein. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=251&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-252 aligncenter" title="mirage6" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/mirage6.jpg?w=455&#038;h=109" alt="" width="455" height="109" /></p>
<p>Sebastian und ich stehen vorm <em>Huxley&#8217;s</em> in Neukölln und warten auf den Einlass zum Fanta-Vier-Konzert. Was wir noch nicht ahnen, ist, dass es eines der besten Auftritte werden wird, die wir je gesehen haben werden. Und jetzt – drei Jahre später – kann ich das immernoch behaupten. Aber das soll nicht Thema dieses Posts sein. Vielmehr möchte ich von einer Illusion berichten, die unter den geschätzten tausend Fans wohl nur mir erschien. Ein Phantasma entsprungen einer märchenhaften Traumwelt oder einer Hölle, beauftragt, meiner Gefühlswelt den Garaus zu machen. Ich könnte Linguisten und Sprachkünstler damit beauftragen, mir ein Wort zu erschaffen, das die Schönheit dieses Mädchens angemessen beschreibt, doch würden sie allesamt kläglich scheitern. Sie würden die Unlösbarkeit dieser Aufgabe begreifen, schreiend in Flammen aufgehen und zu Asche zerfallen. Mit anderen Worten: Sie sah einfach verdammt süß aus!</p>
<p>Dass ich den Fantas an jenem Abend nur meine halbe Aufmerksamkeit schenken konnte, war vorprogrammiert. Und dass ich den hübschesten Fanta-Vier-Fan, den ich jemals gesehen habe, nach dem Konzert nicht einfach aus den Augen verlieren durfte, war auch klar. In der Hoffnung, eine Setlist von der Bühne zu ergattern, wartete sie mit ihrer Freundin eine lange Zeit am Absperrgitter, während ich meine Begleitung permanent um etwas mehr Geduld anflehen musste. Schließlich entschlossen sich die beiden zu verschwinden und gingen direkt an uns vorbei. Anstatt den Moment zu nutzen und sie anzusprechen, warf ich enttäuscht von mir selbst meine Jacke durch den Saal. Natürlich hob ich sie uncool wieder auf. Denn die brauchte ich noch, um den beiden wie ein pädophiler Irrer durch die kalte Nacht zum U-Bahnhof zu folgen. Die beiden liefen verdammt schnell und es galt, sie nicht aus den Augen zu verlieren. Schließlich rannten sie los, um ihre Bahn noch zu erwischen und so waren sie auch schon verschwunden. Auch wir erreichten die Bahn noch rechtzeitig, doch blieb uns nichts anderes übrig, als uns ins nächstbeste Abteil zu quetschen, bevor die Bahn abfuhr. Ich schaute mich um, und erkannte, dass das mein Glückstag war: Die beiden standen uns direkt gegenüber&#8230;</p>
<p>Unfähig, die Sache wie ein Mann in die Hand zu nehmen, betrachtete ich die gesamt Fahrt über dieses perfekte Kunstwerk menschlicher Gesichtsphysis während ich mich gleichzeitig von Sebastians Augenverdrehen berieseln ließ. Am Alexanderplatz stiegen die beiden Mädchen aus und selbstverständlich bedeutete dies, dass auch ich ausstieg. Für Sebastian war von hier an Schluss. Er würde auf seinen Zug warten und gab mir zu verstehen, dass ich von nun an auf mich allein gestellt war. Die beiden Mädels waren auf den Weg zur U-Bahnlinie 5 und ich möchte für das Polizeiprotokoll festhalten, dass ich ihnen folgte. Wieder in einer U-Bahn, riskierte ich es von nun an, den beiden aufzufallen. Allmählich begann ich mich zu fragen, was ich da eigentlich tat. Den Mädchen bis ans Ende der Welt zu folgen, würde mir außer einer Strafanzeige, nicht viel bringen. Doch meine Gedanken verpufften, als sich die beiden zum Ausstieg bereit machten. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich noch verdächtiger als ohnehin schon zu machen und irgendwie fühlte ich mich allmählich wohl in meiner Rolle. Wurde Zeit, den beiden etwas Angst zu machen, also wich ich ihrem Blick nicht aus, als sie sich nach mir umdrehten. Meine Schritte beschleunigten ebenso wie mein Puls und so ertastete ich langsam und unauffällig den Schläger in meiner Tasche. Ich pirschte mich von hinten an sie heran und&#8230; nun, weder hatte ich einen Schläger in der Tasche, noch die Absicht, die beiden aufzuknüpfen. Aber ich nutzte den Bruchteil der einen Sekunde, in der mir scheinbar alles egal war, und sprach die Schöne endlich an!</p>
<p>Woran ich mich kurz darauf kauernd auf dem Boden des U-Bahnhofs noch erinnern konnte, war, dass sie die Aktion wohl ganz süß fand, jedoch meinte, dass sie nicht aus Berlin sei und schon am nächsten Tag die Stadt wieder verlassen würde. Auch ihre Freundin zeigte sich sehr angetan, hinterließ bei mir jedoch viel mehr den Eindruck, einem enttäuschten Jungen einen ermutigenden Klaps geben zu wollen. Irgendwie müssen wir uns dann jedenfalls verabschiedet haben&#8230; Immernoch benommen von den Geschehnissen richtete ich mich wieder auf, um mit der nächsten U-Bahn zurückzufahren. Noch nie war der Heimweg deprimierender. Am Alexanderplatz erwartete mich Sebastian, der mich daran erinnerte, wenigstens ein großartiges Konzert erlebt zu haben. Das hatte ich ganz vergessen.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-253 aligncenter" title="Web" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/plan.jpg?w=455&#038;h=333" alt="" width="455" height="333" /></p>
<p>Vier Monate später.</p>
<p>Irgendwie muss ich meinen langweiligen Nachmittag vertreiben, also durchforste ich diverse Internetforen auf der Suche nach interessanten News und Informationen. Ich mache einen Abstecher ins Fanta-4-Forum und logge mich ein. Ich sehe, dass ich eine persönliche Nachricht bekommen habe und schaue nach, worum es sich handelt. July hat mir geschrieben. Ich kenne keine July und lese entsetzt folgenden Satz:</p>
<blockquote><p><em>»Hey, sorry falls nicht, aber bist du derjenige, der meine Freundin und mich nach dem Huxleys-Konzert im U-5-Tunnel am Frankfurter Tor angesprochen hat?«</em></p></blockquote>
<p>Sabbernd antworte ich ihr und komme dabei nicht umhin, mich dabei selbst zu denunzieren. Julys Antwort lässt nicht lange auf sich warten:</p>
<blockquote><p><em>»[... ] Wir fanden deine Aktion eigentlich total cool und als wir aus dem Tunnel rauswaren, haben wir überlegt, wieso wir dich eigentlich nicht gefragt haben, ob du noch mit uns was trinken willst oder so&#8230; Man hätte ja noch nett bisschen quatschen können über das Konzert und so. Du wirst es nicht glauben, aber wir sind dann nochmal zurück gegangen &#8211; allerdings warst du dann weg&#8230; [...]«</em></p></blockquote>
<p><span style="font-size:xx-small;">[MIRAGE SIX]</span></p>
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		<title>Im Supermarkt</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 03:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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Jetzt ertappe ich mich schon dabei, wie ich mich im Supermarkt an der Kasse mit der attraktivsten Verkäuferin anstelle und damit sogar die längere Schlange in Kauf nehme. Ist das schon krank oder noch normal? Ich meine, wenn ich die Wahl habe zwischen einer korpulenten Mittfünfzigerin, einem Mann (ganz egal, was für einen) oder einer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=208&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-213 aligncenter" title="tussis-anner-kasse" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/tussis-anner-kasse.jpg?w=455&#038;h=108" alt="" width="455" height="108" /></p>
<p>Jetzt ertappe ich mich schon dabei, wie ich mich im Supermarkt an der Kasse mit der attraktivsten Verkäuferin anstelle und damit sogar die längere Schlange in Kauf nehme. Ist das schon krank oder noch normal? Ich meine, wenn ich die Wahl habe zwischen einer korpulenten Mittfünfzigerin, einem Mann (ganz egal, <em>was</em> für einen) oder einer attraktiven jungen Frau in meinem Alter, ist es dann nicht eher krank, sich <em>nicht</em> bei ihr anzustellen?</p>
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		<title>Umarmungen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 23:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mit einer Sache werde ich einfach nicht warm. Eine fast alltägliche, mich ständig konfrontierende Sitte, die für jeden selbstverständlich zu sein scheint. Alle machen es. Ständig und überall. Sobald ich sehe, wie jemand zur Umarmung ansetzt, muss ich trocken würgen. Auch in meinem Bekanntenkreis kommt es hin und wieder zu jenem Moment, in welchem es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=196&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="aligncenter size-full wp-image-197" title="umarmen" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/umarmen.jpg?w=455&#038;h=108" alt="" width="455" height="108" /></p>
<p>Mit einer Sache werde ich einfach nicht warm. Eine fast alltägliche, mich ständig konfrontierende Sitte, die für jeden selbstverständlich zu sein scheint. Alle machen es. Ständig und überall. Sobald ich sehe, wie jemand zur Umarmung ansetzt, muss ich trocken würgen. Auch in meinem Bekanntenkreis kommt es hin und wieder zu jenem Moment, in welchem es zu entscheiden gilt, ob man die Person nun umarmt oder mit einer verbalen Floskel abspeist. Ersteres wirkt so aufgesetzt und sentimental albern, während zweiteres unhöflich distanziert rüberkommt. Keines von beiden scheint mir angemessen und eine Alternative fällt mir auch nicht ein.</p>
<p>Lächerlich wird es bei Menschen, die man noch nicht einmal kennt. Es kann doch nicht sein, dass ich auf einer Party zu Gast bin und mich von eben noch wildfremden Menschen mit einer Umarmung verabschiede. Das ist doch krank! Empfinde ich diese Geste denn als einziger als zu intim, um sie mit jedem dahergelaufenen Freund eines Freundes einer Freundin teilen zu wollen? Reicht denn kein einfaches &#8222;Hallo&#8220;, muss es gleich ein ungeschützter Geschlechtsverkehr sein?</p>
<p>Einige wenige Perlen meines Bekanntenkreises umarme ich zur Begrüßung tatsächlich gerne. Vor allem als Zeichen meiner Wertschätzung. Gerade deshalb kann ich den Leuten nur mit Hass und Spott begegnen, die versuchen, uns das Umarmen als neuen Handschlag zu verkaufen. Es ist und bleibt in meinen Augen etwas Besonderes und ich werde den Teufel tun, damit verschwenderisch umzugehen.</p>
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		<title>Walhalla</title>
		<link>http://verflirtet.wordpress.com/2008/08/25/walhalla/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 01:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Love]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jede Erfahrung ist eine gute Erfahrung &#8211; heißt es. Das stimmt aber nur, wenn man auch aus seinen Erfahrungen lernt. Die folgende Fabel stellt ein abschreckendes Beispiel meiner Unfähigkeit dar, einer holden Magd den Hof zu machen.
So ward es einst ein junger Bub,
der frohesfroh die Liebe sucht,
gefangen in der kleinen Stadt,
in welcher er Zivildienst macht.
Sein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=188&subd=verflirtet&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-216 aligncenter" title="schmach" src="http://verflirtet.files.wordpress.com/2008/10/schmach.jpg?w=455&#038;h=109" alt="" width="455" height="109" /></p>
<p style="text-align:left;">Jede Erfahrung ist eine gute Erfahrung &#8211; heißt es. Das stimmt aber nur, wenn man auch aus seinen Erfahrungen lernt. Die folgende Fabel stellt ein abschreckendes Beispiel meiner Unfähigkeit dar, einer holden Magd den Hof zu machen.</p>
<p style="text-align:center;">So ward es einst ein junger Bub,<br />
der frohesfroh die Liebe sucht,<br />
gefangen in der kleinen Stadt,<br />
in welcher er Zivildienst macht.<br />
Sein Kollege unverhehlt<br />
von seiner Schwester just erzählt.<br />
Ne holde Magd, das soll sie sein;<br />
ihr Name Burgling &#8211; Heidenei!<br />
»Ein schöner Name, er mir gefällt!«,<br />
der junge Bub ihr schon verfällt.<br />
»Wie sieht sie aus? Wo find ich sie?«,<br />
fällt der Bub ihm vor die Knie.<br />
Einer kleiner Hinweis reicht ihm schon,<br />
er seinen Freund auch schon verschont.<br />
Sofort macht er sich auf den Weg,<br />
steht vor der Schule; ist aufgeregt.<br />
Doch weiß er nur wie sie heißt<br />
nicht wie sie aussieht, ob das reicht?<br />
Der Bub gespannt auf ihr Gesicht,<br />
doch eigentlich ist&#8217;s unwichtig.<br />
Wichtig ihm nur sie zu finden<br />
unter all den vielen Burgeslinden.<br />
Jede von ihnen könnt&#8217; es sein,<br />
es plötzlich ruft »Hey Burgilein.«<br />
Gerufen von ner andren Magd,<br />
zu seinem Glück sie schnell enttarnt.<br />
Jetzt weiß er um sein Augenmerk,<br />
der Bub begeistert und bestärkt,<br />
am nächsten Tag sie anzusprechen,<br />
nervös er ist, er muss fast brechen.<br />
So macht er sich auch schon zum Deppen<br />
und fragt »Können wir uns nicht mal treffen?«<br />
»Wart&#8217; mal kurz.«, sagt sie und geht<br />
zum Unterricht (sie kommt zu spät).<br />
Wahrscheinlich nur um auszurichten,<br />
dass sie kurz raus geht &#8211; doch mitnichten!<br />
Denn der Bub da draußen wartet<br />
und wartet weiter und weiter wartet<br />
wartet, wartet, wartet, wartet<br />
wartet, dass es schon ausartet.<br />
»Was soll das bloß, wann kommt sie nur?«,<br />
fragt er sich, schaut auf die Uhr.<br />
»Wann ist der Unterricht beendet?«,<br />
hofft er hoffnungslos verblendet,<br />
dass sie rauskommt und ihm sagt,<br />
dass sie ihn genauso mag.<br />
Und irgendwann da kommt sie auch<br />
nach Stunden aus dem Raum heraus,<br />
ihn zu fragen, was er hier macht<br />
- in seinem Wahn er teuflisch lacht:<br />
»Was ich hier mache? Das fragst Du noch?<br />
Wart mal kurz &#8211; das sagtest Du doch!«<br />
»Ach ähm&#8230; hab ich das gesagt?«,<br />
sie dummesdumm zu fragen wagt.<br />
Lässt ihn stehen und läuft zum Bus,<br />
der Bub steht da, ihm wird bewusst,<br />
wie er sich hat verarschen lassen,<br />
sie nicht mehr mag, sie gar tut hassen.<br />
So geht er heim, enttäuscht, erbost<br />
gedemütigt und würdelos.</p>
<p style="text-align:left;">Wer denkt, dies sei nur ein blödes Gedicht, der irrt! Naja, wenigstens kann ich heute drüber lachen&#8230;</p>
<p><span style="font-size:xx-small;">[MIRAGE ONE]</span></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/verflirtet.wordpress.com/188/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/verflirtet.wordpress.com/188/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verflirtet.wordpress.com/188/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verflirtet.wordpress.com/188/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verflirtet.wordpress.com/188/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verflirtet.wordpress.com/188/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verflirtet.wordpress.com/188/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verflirtet.wordpress.com/188/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verflirtet.wordpress.com/188/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verflirtet.wordpress.com/188/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verflirtet.wordpress.com/188/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verflirtet.wordpress.com/188/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verflirtet.wordpress.com&blog=932631&post=188&subd=verflirtet&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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