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Ein Einakter über den Liebeskummer

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Handlungsort ist mein kleines WG-Zimmer in der Ravensberger Straße. Der Gemütsverfassung des Hauptprotagonisten – mir – entsprechend, ist das Zimmer unaufgeräumt: Das Bett ist nicht gemacht, eine kalte Wärmflasche liegt unter einem Kissen, das nur noch zu Hälfte im Kissenbezug steckt, und die Schalosien sind die meiste Zeit des Tages heruntergelassen. Auf dem Schreibtisch stapeln sich Zettel, die eingeordnet werden müssen (es aber nicht werden) sowie Bonbon- und Schokoriegelverpackungen die dem Müll zugeführt werden sollten (es aber ebenfalls nicht werden). Aus den Lautsprechern des Notebooks dröhnt eine konstante Melange aus melancholischem New Wave und wortloser Elektronik, die ich zumeist ebenfalls als kalt und traurig empfinde.

Vor dem Rechner sitze ich – noch immer in meiner Schlafkleidung habe ich mir die Bettdecke um die Beine gewickelt. Die Haare sind ungewaschen und hinter die Ohren geklemmt. Ich glaube, meine Zähne habe ich heute noch nicht geputzt.

Zum Verständnis sollte man vielleicht wissen, das sie und ich vor genau einer Woche beschlossen haben, uns vorerst weder zu sehen noch zu schreiben – weil aus dieser Sache zwischen uns nichts werden konnte und wir beide eigentlich nur noch traurig waren. Die Worte »Ich komme damit nicht klar« würden nicht im Mindesten zum Ausdruck bringen, wie wenig ich mit meinen Gefühlen umzugehen weiß.

Gedankenverloren klicke ich also gerade zum wohl hundertsten Mal hintereinander auf den Empfangen-Button in Outlook Express. Natürlich schreibt sie nicht. Mittlerweile bin ich soweit, dass mich sogar Spam-Mails ein wenig aufheitern.

Plötzlich höre ich, wie sich die Wohnungstür öffnet. Einen Augenblick später betritt eine fremde Person mein Zimmer und setzt sich auf den Sessel hinter mir. Fassungslos stehe ich auf – wobei die Decke herunterrutscht und einen peinlichen Blick auf meine Unterhose gewährt – und starre den Fremden an. Erstaunt stelle ich fest, dass er genauso aussieht wie ich …

Ich: Was … ? Wer bist du?
Er: Wer ich bin? Ich bin du – nur aus der Zukunft. Aus der fünf Monate entfernten Zukunft, um genau zu sein.
Ich: Wie? Ich?
Er: Ja, ich bin du! Die Augen verdrehend meint er dann zu sich selbst: Ich kann mich nicht erinnern, damals ein Hörproblem gehabt zu haben.
Ich: Aber wie soll das möglich sein? Wie bist du hier reingekommen?
Er: Wie ich hier reingekommen bin? Wie wohl? Durch die Tür natürlich. Schon vergessen – ich wohne hier. Das wird sich auch in den nächsten fünf Monaten nicht ändern.
Ich: Ja, aber wie kommst du hierher?
Er: In einer Zeitmaschine eingebaut in einen DeLorean, was dachtest du?
Ich: Ehrlich!?
Er: Scheiße, war ich denn echt dermaßen humorlos vor fünf Monaten? Nein, natürlich nicht. Einfach in einer Zeitmaschine eben.
Ich: Wow, das ist ja unglaublich! Wie funktioniert die?
Er: Wie die funktioniert? Grundsätzlich basiert die Technik auf die kurzfristige Verschiebung der Koaxialkonstante des Raum-/Zeitgefüges. Dies geschieht im Grunde durch die subchronotone Differenzialdiffusion des dimensionalen Neutrinostromes …
Ich: Unglaublich! Das klingt fast, als hättest du es dir eben gerade ausgedacht!
Er: Herrgott, natürlich habe ich mir das eben gerade nur ausgedacht! Woher verflucht soll ich wissen, wie das funktioniert? Ich wette, du kannst mir nichtmal erklären, was im Inneren deines Notebooks vorgeht. Und außerdem bin ich nicht hier, um über Zeitreisen zu philosophieren.
Ich: Weshalb bist du denn hier? Um mir auf den Sack zu gehen, oder was?
Er: Ich bin hier, um dich davon abzuhalten, die ganze Zeit scheiße drauf zu sein wegen diesem Mädchen. Du solltest wissen, dass du in nur fünf Monaten schon wieder total glücklich sein wirst. Du hast sie dann vergessen und hast sogar eine neue Freundin! Und die ist echt toll, glaub mir.
Ich: Ehrlich? Und deswegen kommst du her? Warum gehst du dir nicht unsere Geburt angucken oder sowas? Meine Fresse, ich bin schon traurig genug; da muss ich mir nicht noch reinziehen, wie glücklich andere mit ihrer tollen Freundin sind.
Er: Andere? Aber ich bin doch du! Nur aus der Zukunft eben. Scheiße, da will man nur mal helfen …
Ich: Helfen? Indem du mir erzählst, wie glücklich du bist? Verflucht, warum sagst du mir nicht einfach, wie ich unsere Freundin jetzt schon kennenlernen kann? Das wäre doch mal eine Hilfe.
Er: Ich weiß nicht … Ich hätte Angst, dass du es versaust.
Ich: Dass ich es versaue? Aber ich bin doch du! Wie kann ich es da versauen?
Er: Keine Ahnung. Es ist einfach die Art, wie du gerade drauf bist. Guck dich doch mal an! Du hängst nur noch vor dem Rechner; bekommst gar nichts mehr hin. Und was soll das da auf deinem Desktop? Ist das nicht das Bild, das du damals für sie gemacht hast; um sie zu beeindrucken? Ist es nicht an der Zeit, das mal zu entfernen? Oder guck dir mal den Boden an: Was soll der Quatsch mit den ganzen Pfefferminzschokoladenpapierchen, die hier verstreut sind? Bloß weil sie die damals da hingeschmissen hat. Du musst aufhören, an ihr festzuhalten. Du solltest wissen, wie schwachsinnig das wirkt, Alter!
Ich: Also bist du nur hier, um mich anzuwichsen, oder was?
Er: Ich weiß nicht; du bist einfach total armselig geworden. Was machst du da eigentlich? Er zeigt auf das Notebook. Sie wird dir eh nicht schreiben, glaub mir.
Ich: Woher willst du das wissen?
Er: Schon vergessen, wo ich herkomme?
Ich: Ja, ist ja okay, Mister Ich-komme-aus-der-Zukunft. Du bist ja repetiver als ein Song von Autechre. Sag mal, warum hast du mich nicht vor zwei Monaten besucht und mich davon abgehalten, überhaupt mit ihr in Kontakt zu treten? Damit hättest du mir so einiges an Leid erspart.
Er: Was meinst du, wo ich gerade herkomme? Der Wichser von damals hat mir überhaupt nicht erst zugehört! Er war nicht davon abzubringen, sie kennenlernen zu wollen. Ich hab’s wirklich versucht, glaube mir. Also bin ich hierher gekommen.
Ich: Aber warum gerade hierher? Warum dieser Tag?
Er: Es war wichtig, einen Tag zu finden, an dem du allein bist und keine besonderen Ereignisse uns stören könnten. Wie du dir vorstellen kannst, war es nicht sonderlich schwer, so einen Tag zu finden.
Ich: Wirklich charmant, danke. Wenn alles so toll sein wird in meiner Zukunft, warum kommst du dann überhaupt her? Lass mich doch einfach leiden. Vielleicht will ich das ja.
Er: Ich glaube, du hast vergessen, wen du hier vor dir hast. Ich weiß, dass du nicht mehr an sie denken möchtest. Ich will einfach, dass du nicht mehr so scheiße drauf bist. Geh raus! Mach was! Er deutet erneut auf das Notebook. Oder da, schreibe doch mal dieser Hanna aus der FH. Vielleicht wird das ja was …
Ich: Willst du damit andeuten, Hanna wäre die Freundin, die ich in fünf Monaten habe?
Er: Er schlägt die Hände vor das Gesicht. Meine Fresse …
Ich: Oder halt! Warum solltest du mir dann sagen, dass ich ihr schreiben soll? Wenn du wirklich solche Angst hast, dass ich deine Beziehung schon während der Entstehung kaputt machen könnte. Also wird sie sicherlich nicht die Freundin meiner Zukunft.
Er: Äh …
Ich: Aber Moment! Warum sagst du mir dann, dass ich ihr schreiben soll, wenn du nicht denkst, dass es mir dadurch besser geht? Vielleicht ist sie doch meine nächste Freundin? Scheiße, ich seh’ nicht mehr durch … Das ist wie in diesen Star Trek-Folgen. Außerdem will ich Hanna gar nicht schreiben. Bloß, weil sie irgendwie süß ist? Sie ist aber eben nicht sie.
Er: Okay, vielleicht lassen wir das besser. Ich sehe, dass das nichts bringt. Es gibt übrigens noch einen weiteren Grund, warum ich dich gerade heute besuche.
Ich: Desinteressiert schniefe ich. Und der wäre?
Er: Ich kann mich noch sehr genau erinnern, dass du heute mal wieder mit dem Gedanken spielst, ihr etwas zu schreiben. Ich bin gekommen, um dich davon abzuhalten.
Ich: Aber warum willst du das tun? Ich will ihr doch nur schreiben, wie sehr ich sie vermisse und …
Er: … und wie scheiße du drauf bist. Ja, schon klar. Und natürlich erwartest du keinerlei Antwort. Du willst ihr einfach nur schreiben …
Ich: Ja, okay. Vielleicht erwarte ich schon irgendwie eine Antwort von ihr, du hast Recht. Also schreibe ich ihr nicht. Zufrieden?

In diesem Moment öffnet sich erneut die Wohnungstür und jemand stürmt hinein. Ich und ich starren erschrocken zur Zimmertür und blicken auf die schnaufende Person, die wütend im Türrahmen steht. Wie könnte es anders sein: Natürlich ist es eine weitere Version meiner selbst …

Er Nummer Zwei: Höre nicht auf ihn! Er zeigt auf mein zukünftiges Ich.
Ich: Und wer bist du jetzt? Der Geist der vergangenen Weihnacht?
Er Nummer Zwei: Nein. Ich bin du – aus der zehn Monate entfernten Zukunft. Und ich bin gekommen, um dir zu sagen, dass du ihr schreiben musst. Los, schreibe ihr!
Er: Nein, tu das nicht! Sie wird sowieso nicht antworten.
Er Nummer Zwei: Woher willst du das wissen? Bloß weil sie das innerhalb der nächsten fünf Monate nicht tun wird? Ich sage, schreib ihr!
Ich: Okay, Jungs, diskutiert ihr das aus. Ich wende mich anderem zu.

Während die beiden ungestört weiterstreiten, ob ich ihr nun schreiben solle oder nicht, drehe ich mich mit meinem Schreibtischstuhl an den Rechner und beginne einen Artikel für den Verflirtet-Blog über dieses merkwürdige Erlebnis zu schreiben. Mein erster Satz sieht folgendermaßen aus: Handlungsort ist mein kleines WG-Zimmer in der Ravensberger Straße. …

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Januar 21, 2009 at 0:13 6 Kommentare

Vaginalneid

Jetzt scheinen ja alle wieder unter der Haube zu sein.

Chris, ich flehe dich an: Bitte sag mir, dass wenigstens auch du noch Single bist!

April 10, 2008 at 19:44 12 Kommentare

Angriffsziel: Frau! — Aggressiv Flirten

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Kürzlich bin ich auf eine fragwürdige Sparte der Sachbuchliteratur aufmerksam geworden: Sogenannte Flirt-Ratgeber. (Nein, nicht etwa, weil ich selbst in irgendeiner Form einen solchen Ratgeber nötig hätte. [Nein, natürlich nicht!] Vielmehr deswegen, weil ich auf der Suche nach einer diskussionswürdigen Thematik für diesen aussterbenden, austrocknenden, verdurstenden Blog war.) Dabei wurde mir schnell eines klar: Diese Ratgeber richten sich ausschließlich an Männer! Warum ist das so, frage ich mich. Betrachtet man außerdem die Cover dieser Bücher mit einem interpretatorischen Auge, stellt sich die Frage, warum alle in irgendeiner Form einen halbnackten, mehr oder weniger (zumeist weniger) erotischen Frauenkörper zeigen. Soll dies die flirttechnisch Minderbemittelten unter uns in den schwachsinnigen Glauben versetzen, der Sex mit einer Frau wäre einzig allein das Ziel jedweder flirtuoser Anstrengung? Es scheint so.

Auf beeindruckende Weise bezeugt dieses Exzerpt aus dem Buch »Aggressiv Flirten« wie diese angeblichen Ratgeber mithilfe pseudo-wissenschaftlicher Hinweise die Intelligenz eines jeden Mannes degradieren. Wer glaubt, solche Tipps tatsächlich zu benötigen, verdient es vielleicht nicht anders, als von jeglichem Flirt ausgeschlossen zu werden …

Warum sind es eigentlich nur die Männer, die den Kennenlernteil einer Beziehung in die Wege leiten müssen? Warum werden gerade sie zum Flirten aufgefordert; ja durch solche Bücher gar genötigt? Wie kommt es zu dieser sozialen Konvention, die vielen Frauen einredet, ein männlicher Zeitgenosse müsse ihr den Hof machen? In diesem Punkt hoffe ich, gerade von der femininen Leserschaft dieses Blogs eine aufschlussreiche Antwort zu bekommen …

In Anlehnung an Chris‘ letzten Eintrag würde es mich sehr freuen, wenn ihr durch eure Kommentare dazu beitragt, diesen Eintrag überhaupt erst interessant zu machen.

Januar 14, 2008 at 2:26 16 Kommentare

Der Fluch der Verflirteten

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DIES IST EIN BEITRAG DES GASTAUTORS MR. WRONG, DESSEN LIEBESLEBEN NICHT WENIGER LANGWEILIG IST, ALS DAS DES CHRIS, DES IHNO UND DES DR. LOVE. SOLLTE ER SICH WEITERHIN VERFLIRTEN, WIRD AN DIESER STELLE DAVON BERICHTET WERDEN.

September 21, 2007 at 9:45 17 Kommentare

Schönheit, Freiheit, Wahrheit und Liebe

Diese vier bohémischen Grundsätze (sowie Dr. Loves unnötige und darüber hinaus lästige Überredungsversuche) waren es, die mich vor wenigen Tagen einmal mehr der flirt-technischen Lächerlichkeit preisgaben – dabei hatte ich vor Jahren beschlossen, es endlich aufzugeben …

Schönheit, Freiheit, Wahrheit und Liebe

Angefangen hatte alles recht romantisch: Vier Augen – d.h. zwei Augenpaare (wobei zwei Augäpfel sowohl mit schwarzem Make Up verziert als auch weiblich und zwei weitere mehr oder weniger männlich) – konnten in einem Berliner Media Store nicht umhin, sich verlegen anzustarren. Unnötig zu erwähnen, dass eines der beiden Visualorganpaare mir gehörte. Aus Augen-Blicken des Anstarrens wurden Minuten – aus Minuten schienen Stunden zu werden; doch niemand war bereit, den ersten Schritt in Richtung peinliche Anmache zu gehen (wobei man mir im übrigen später einmal mehr mit der altmodischen Konvention kam, ein Mann müsse die Frau ansprechen; all die Jahre der Emanzipation und BH-Verbrennung, doch wenn es ums Hofieren geht, sind wir plötzlich wieder Jäger und Sammler auf dem Level des Cromagnonmenschen – aber zurück zum Thema).

Nun ist das für jemanden wie mich kein alltägliches Erlebnis – schon gar nicht während der letzten paar Jahre. (Nein, man hört kein Bedauern in dieser Aussage!) Tatsächlich scheint jemanden wie mir so etwas nur sehr selten zu passieren – vielleicht kann Chris eine aufschlussreiche Wahrscheinlichkeitsrechnung durchführen; könnte nützlich werden. Natürlich geschieht es nicht selten, dass man seine Aufmerksamkeit so aufdringlich wie auch nutzlos auf einen anwesenden Love Interest richtet – eigentlich kommt das sogar recht häufig vor. Aber dass dieses Stalking sogar erwidert wird, scheint mit irgendwelchen nur alle paar Jahrhunderte vorkommenden Verschiebungen der Dimensionskonstante zusammenzuhängen. Dennoch zögerte ich zunächst, dieser – einer der wohl offensichtlichsten – flirtuosen Offerten nachzugehen. Nun, dafür gibt es vielerlei Grund:

(1.) Das Nichtvorhandensein einer nützlichen sozialen Kompetenz – im Volksmund oft als Mut bezeichnet. (2.) Die anfängliche steigende Kurve der Faszination für sie erlebte einen enormen Einbruch nach der Entdeckung, dass sie ihre Lungen einer Teerkur unterzieht. (3.) Und wohl am wichtigsten: Ich sah einfach keine Chance für uns. Es gibt da eine lokale Differenz, die ein ausgiebiges Kennenlernen unmöglich macht: Wir leben nicht in derselben Stadt. Nicht einmal im selben verdammten Bundesland. Am nächsten morgen – so war mir die ganze Zeit bewusst – musste ich die Stadt bereits wieder verlassen.

Um eine langweilige Geschichte kurz zu machen: Ob der Bedrängungen des Doktors erblödete ich mich letzen Endes dennoch, sie anzusprechen (mehr als Ausweg aus des Doktors Geschwafel, als als romantische Geste ihr gegenüber). Die Vorstellung, sie zumindest kennengelernt zu haben, musste mir einfach genügen. Dass mir dieses Ansprechen durch die Anwesenheit ihrer klettenhaften Begleitung ungemein erschwert wurde, sollte nicht unerwähnt bleiben. Wie sich herausstellte, herrschte auf ihrer Seite Unklarheit darüber, welche der beiden Freundinnen überhaupt von mir gemeint sei – soviel zur »wohl offensichtlichsten aller flirtuosen Offerten«. Schnell wurde klar, dass es sich bei ihr um ein sehr nettes Mädchen handelte. Aus Pietätsgründen soll ihr Name hier jedoch unerwähnt bleiben.

Die wohl niederschlagendste Entdeckung an diesem Abend war allerdings, dass wir uns sogar recht gut verstanden haben: Die Fortsetzung des umwerfenden Augenspiels zwischen uns wurde sogar durch eine interessante – wenn auch schüchterne – Konversation ergänzt, in deren Verlauf sich viele Übereinstimmungen herauskristallisierten. Doch aufgrund der oben erwähnten schlechten Vorraussetzung (3.) konnte all das unmöglich zu meiner Zufriedenheit enden. Und dass sich die Bekanntschaft mit ihr nun als so verheißungsvoll herausstellte, machte die Sache nur noch schwerer. Was mir neben der Gewissheit, dass wir in einer alternativen Realität längst verheiratet sind und das zweite Kind erwarten, also bleibt, ist der E-Mail-Kontakt mit einem Menschen, den ich eigentlich gar nicht kenne. Und jeder mit einem gesunden Menschenverstand weiß, dass dieser Kontakt in einem langsamen, zähen Sterben enden wird. Danke für die Aufmerksamkeit.

Ach ja – und für die Einschaltquoten: Paris Hilton nackt, Sex, Penis, größer, härter, MP3, kostenlos, gratis, umsonst, Sex.

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DIES IST EIN BEITRAG DES GASTAUTORS MR. WRONG, DESSEN LIEBESLEBEN NICHT WENIGER LANGWEILIG IST, ALS DAS DES CHRIS, DES IHNO UND DES DR. LOVE. SOLLTE ER SICH WEITERHIN VERFLIRTEN, WIRD AN DIESER STELLE DAVON BERICHTET WERDEN.

September 11, 2007 at 13:10 8 Kommentare


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